In der Finanzwelt gibt es verschiedene Arten der Verzinsung. Die einfache Verzinsung (auch lineare Verzinsung genannt) ist das Basismodell. Sie ist besonders relevant für kurzfristige Kredite, Dispokredite oder bestimmte Anleihen, bei denen Zinsen jährlich ausgezahlt und nicht wieder angelegt werden.
Dieser Rechner hilft Ihnen, schnell zu ermitteln, wie viel Zinsen Sie erhalten oder zahlen müssen, ohne komplizierte Zinseszins-Effekte berücksichtigen zu müssen. Er ist ideal für einen schnellen Überblick über Kosten oder Erträge.
Um Ihre Zinsen zu berechnen, füllen Sie einfach die folgenden Felder aus:
Der Rechner zeigt Ihnen sofort den reinen Zinsertrag und den neuen Gesamtbetrag (Kapital + Zinsen) an.
Bei der einfachen Verzinsung werden die Zinsen immer nur auf das ursprüngliche Startkapital berechnet. Die Formel lautet:
$$ Z = K \cdot \frac{p}{100} \cdot t $$
Dabei stehen die Variablen für:
Beim Zinseszins werden die Zinsen dem Kapital hinzugefügt und im nächsten Jahr mitverzinst. Bei der einfachen Verzinsung (wie hier) bleibt das Kapital, auf das Zinsen berechnet werden, immer gleich. Das ist typisch, wenn Zinsen ausgezahlt werden (z.B. aufs Girokonto).
Oft bei Privatkrediten unter Freunden, kurzfristigen Bankkrediten, Dispositionskrediten oder bei Anleihen, die einen jährlichen "Kupon" (Zins) ausschütten.
Ja, in der Formel können Sie für $t$ auch Dezimalzahlen verwenden (z.B. 0,5 für ein halbes Jahr). Unser Rechner akzeptiert ebenfalls Dezimalwerte.
Sie leihen einem Freund 5.000 €. Sie vereinbaren, dass er Ihnen das Geld nach 2 Jahren mit 4% Zinsen ("einfache Zinsen") zurückzahlt.
Rechnung:
$$ Z = 5.000 € \cdot \frac{4}{100} \cdot 2 $$
$$ Z = 5.000 € \cdot 0,04 \cdot 2 $$
$$ Z = 200 € \cdot 2 = 400 € $$
Er muss Ihnen also insgesamt 5.400 € zurückzahlen.